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Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit

Was macht gute Raumakustik aus?

Wie bei fast allem, was unsere Wahrnehmung angeht liegt auch gute Raumakustik immer im Auge des Betrachters – pardon, im Ohr des Hörenden. Dennoch gibt es Faktoren, die messbar dafür sorgen, dass die Akustik als unangenehm, störend und stressig oder als angenehm empfunden wird. Im wesentlichen sind dafür die „Nachhallzeit“ und „Sprachverständlichkeit“ maßgeblich. Zuviel Nachhall entsteht, wenn Schallwellen ungehindert reflektiert werden. Die Folge: Geräusche überlagern sich und nehmen an Lautstärke zu. Dämmt man die Reflexion des Schalls komplett entsteht mitunter eine fast bedrückende Atmosphäre, die die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen kann, da auch die Frequenzen „geschluckt“ werden, die zur verständlichkeit beitragen. Die Optimale raumakustik ist also stets ein Balanceakt zwischen beiden Parametern. Das System von dikustik bietet für jede Herausforderung variable Lösungen.

Variable Module für perfekte Akustik

So dämpft dikustik den Nachhall in Räumen

Die akustische Qualität eines Raumes wird im Wesentlichen von der Raumgeometrie und der Raumgröße bestimmt. Außerdem spielen die Oberflächenbeschaffenheit der Raumbegrenzungsflächen und die Einrichtungsgegenstände eine entscheidende Rolle. Eine verbesserte Raumakustik wird dann erreicht, wenn Nachhallzeiten gesenkt sind und die Sprachverständlichkeit optimal ausgesteuert ist. Die textile Bespannung der dikustik-Elemente verfügt bei geeigneter schalltechnischer Transparenz über exzellente Absorptionseigenschaften in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Zudem erlaubt sie die akustische Ankopplung an angrenzende Dämmstoffe und Hohlräume – und sorgt somit für die optimale Wirkung von dikustik.

Exakte Messung – optimale Lösung

Messwerte und Material

Ein maximales akustisches Wohlfühlklima ist durch bloße Reduzierung der Nachhallzeit in der Regel nicht zu erreichen. Zwar lässt sich die Nachhallzeit mit ausreichenden Panels wirkungsvoll reduzieren und dadurch die Sprachverständlichkeit verbessern. Dadurch werden allerdings auch möglicherweise einzelne „Sprachfetzen“ über weitere Distanzen ins Büro getragen und man hört unfreiwillig Gespräche vom anderen Ende großer Räume mit. Die exakte Messung von Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit macht es möglich, mit distustik Modulen für alle Raumzonen eine optimal abgestimmte Dämmung und Schirmung zu entwickeln.

Diese Erkenntnisse spiegeln sich in der neuen Norm DIN EN ISO 3382-3:2012-05 wider, die die Grundlage unserer Messungen bildet. Sie stellt wesentlich breitere Anforderungen an die Akustik als dies bei Messungen der Norm in der DIN3382-2 und der DIN18041 möglich war, die vor allem auf eine Optimierung der Nachhallzeit zielten. Im Vordergrund steht heute die Reduktion der Sprachverständlichkeit. Der Schwerpunkt liegt dabei z. B. auf dem Erreichen einer guten privaten Gesprächsumgebung an einzelnen Arbeitsplätzen.

Die exakte Messung bildet die Grundlage für die optimale Abstimmung der dikustik-Panels. Als Ergebnis entsteht für jede Raumsituation die perfekte Optimierung für ein maximales akustisches Wohlfühlklima .